
Du hast einen Ähnlichkeitsbericht vor dir. Welche Markierungen solltest du zuerst lesen? Der Mimir Plagiatsreport August 2026 zeigt, welche Arten von Quellennähe in 250 ausgewählten Premium-Prüfungen auffielen. Die Zahlen helfen beim Einordnen eines Berichts, nicht beim Vergeben eines Plagiatsurteils.
Mimir Mentor ist eine KI-gestützte Plattform für wissenschaftliches Arbeiten mit Plagiatsprüfung, KI-Erkennung, Textkorrektur, Literaturrecherche und Zitierhilfe. Die passende Anwendung findest du unter Premium-Plagiatsprüfung. Dieser Report veröffentlicht ausschließlich aggregierte Kennzahlen, keine Dokumenttexte oder Quellenlisten.
Auf einen Blick: Von 4.947 Hinweisen auf Quellennähe entfielen 88,7 % auf Paraphrasen. Das sind Anteile an Hinweisen, nicht an plagiierten Arbeiten.
Die Übersicht aller Datenreports ordnet die Monatsauswertungen ein. Der Plagiatsreport Mai 2026 bleibt als eigenständige Quelle erhalten. Die Werte sind keine automatisch vergleichbare Zeitreihe.
Was bedeuten die Zahlen für deinen Bericht?
226 von 250 Prüfungen enthielten mindestens einen Hinweis auf Quellennähe. Insgesamt wurden 4.947 Hinweise erfasst. Eine Prüfung kann mehrere Hinweise enthalten; dieselbe Passage kann dabei mehr als einen Prüfbedarf auslösen.
Weder 90,4 % Prüfungen mit Hinweis noch 88,7 % Paraphrase-Hinweise sind eine Plagiatsquote. Eine korrekt gekennzeichnete Übernahme kann ebenfalls Ähnlichkeit erzeugen. Ob ein Problem besteht, entscheidet der Vergleich mit der Quelle und ihrer Kennzeichnung im Text.
Wie der technische Bericht einzuordnen ist, erklärt Wie funktioniert eine Plagiatsprüfung?.
Welche Arten von Quellennähe wurden markiert?

| Hinweistyp | Anzahl | Anteil | Was du kontrollierst |
|---|---|---|---|
| Paraphrase | 4.390 | 88,7 % | Bleiben Formulierung oder Gedankengang zu nah an der Quelle? Ist die Herkunft erkennbar? |
| Copy-Paste | 175 | 3,5 % | Ist eine wörtliche Übernahme korrekt gekennzeichnet und belegt? |
| Übersetzungsnähe | 382 | 7,7 % | Wurde eine anderssprachige Quelle sinngemäß übernommen und korrekt angegeben? |
Für eine Paraphrase reicht der Austausch einzelner Wörter oft nicht. Ein ausführliches Lehrbeispiel findest du beim Paraphrasenplagiat. Die Erkennung allein belegt allerdings weder Täuschung noch KI-Nutzung.
Ein kurzes Lehrbeispiel
| Beispiel | Formulierung | Einordnung |
|---|---|---|
| Erfundener Ausgangssatz | Regelmäßige Wiederholung verbessert das langfristige Behalten. | Nur ein didaktisches Beispiel, keine Forschungsquelle. |
| Nur Wörter ausgetauscht | Häufiges Wiederholen verbessert das dauerhafte Erinnern. | Sehr ähnliche Struktur und Aussage. Der fremde Gedanke braucht weiterhin einen Beleg. |
| Eigenständig zusammengefasst | Für die Lernplanung ist entscheidend, Inhalte mehrfach aufzugreifen, statt sie nur einmal zu bearbeiten (Beispielquelle, Jahr). | Die Formulierung ist eigenständiger. Im echten Text müssen Quelle und Aussage trotzdem geprüft werden. |
Ordne auffällige Stellen im Zusammenhang deines Textes ein
Wie unterscheiden sich Arbeitsart und Textlänge?
Längere Arbeiten bieten mehr Text, in dem Ähnlichkeiten erkannt werden können. Deshalb zeigen wir die Hinweismenge pro Prüfung und die Fallzahl jeder Gruppe. Ein höherer Wert bedeutet nicht, dass diese Gruppe häufiger plagiiert.

| Textlänge | Prüfungen n | Ø Hinweise je Prüfung |
|---|---|---|
| 1–3.000 Wörter | 53 | 3,5 |
| 3.001–8.000 Wörter | 71 | 11,4 |
| 8.001–15.000 Wörter | 61 | 21,2 |
| 15.001–30.000 Wörter | 53 | 34,0 |
| Über 30.000 Wörter | 12 | Nicht verglichen: n unter 30 |

| Arbeitsart | Prüfungen n | Ø Hinweise je Prüfung |
|---|---|---|
| Bachelorarbeit | 42 | 20,2 |
| Dissertation | 1 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Facharbeit | 3 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Hausarbeit | 42 | 8,5 |
| Masterarbeit | 46 | 36,6 |
| Nicht zugeordnet | 1 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Praktikumsbericht | 6 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Projektarbeit | 33 | 18,6 |
| Seminararbeit | 34 | 11,9 |
| Sonstige | 42 | 21,2 |
Literaturarbeit oder empirische Arbeit: Macht das einen Unterschied?
Der Methodiktyp ist etwas anderes als der Abschluss: Eine Bachelorarbeit kann literaturbasiert, qualitativ, quantitativ oder kombiniert angelegt sein. Die Einordnung erfolgt automatisch und kann ungenau sein. Die folgenden Werte beschreiben diese Gruppen, ohne Unterschiede ursächlich einer Methode zuzuschreiben.

| Methodiktyp | Prüfungen n | Ø Hinweise je Prüfung |
|---|---|---|
| Empirisch qualitativ | 30 | 19,2 |
| Empirisch quantitativ | 37 | 18,8 |
| Mixed Methods | 14 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Nicht zugeordnet | 1 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Praxis/Reflexion | 35 | 12,3 |
| Sonstige | 7 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Theoretisch/literaturbasiert | 126 | 20,3 |
Studienbereiche: Fallzahlen vor Ranglisten
| Studienbereich | Prüfungen n | Ø Hinweise je Prüfung |
|---|---|---|
| Bildung/Pädagogik | 51 | 14,1 |
| Geisteswissenschaften | 25 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Informatik/IT | 7 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Ingenieurwissenschaften | 17 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Medien/Design | 4 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Medizin/Gesundheit | 23 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Naturwissenschaften | 5 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Nicht zugeordnet | 1 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Psychologie | 10 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Recht | 22 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Sonstige | 7 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Sozialwissenschaften | 19 | Nicht verglichen: n unter 30 |
| Wirtschaft/Management | 59 | 20,4 |
n bezeichnet ausgewählte Prüfläufe, nicht Personen. Bei n unter 30 werden keine Vergleichswerte dargestellt. Auch größere Gruppen sind nicht repräsentativ.
Was ergänzt die KI-Erkennung?
Für 249 der 250 ausgewählten Prüfungen liegt ein nutzbarer KI-Erkennungswert vor. Sein Median beträgt 2,4 Prozent. 84 Werte liegen bei mindestens 10 Prozent, 20 bei mindestens 50 Prozent. Die Schwellen überschneiden sich: Die zweite Gruppe ist in der ersten enthalten.

Aus diesen getrennten Kennzahlen folgt nicht, dass KI die Paraphrasen verursacht hat. Dafür müsste der Zusammenhang auf geeigneter Datenbasis gesondert untersucht werden; auch dann wäre eine Ursache noch nicht bewiesen.
In welcher Reihenfolge solltest du Hinweise bearbeiten?
- Markierte Stelle und Originalquelle nebeneinander lesen.
- Wörtliche Übernahmen und indirekte Zitate unterscheiden.
- Belege, Seitenangaben und Kennzeichnung prüfen.
- Zu enge Formulierungen aus dem eigenen Verständnis neu schreiben, nicht nur Wörter ersetzen.
- Anschließend sprachliche Änderungen auf unveränderte Bedeutung kontrollieren.
Der Korrekturreport August 2026 erklärt, warum Umformulierungen keine eigene, trennscharfe Fehlerart sind. Der Literaturreport August 2026 betrachtet Verzeichnisse und Zitierhinweise separat.
Überarbeite eine Formulierung, ohne die Quelle und ihre Aussage aus dem Blick zu verlieren
Methodik, Grenzen und Quellenangabe
Ausgewertet wurden abgeschlossene Produktionsprüfungen vom 1. bis 31. August 2026. Die Monatsgrenzen sind in UTC definiert. Für diesen Report kommen ausschließlich Premium-Prüfungen mit aktivierter Quellen- und Ähnlichkeitsprüfung infrage. Vor der Stichprobenauswahl wurde je Dokument-ID nur das zeitlich letzte geeignete Ergebnis im Monat berücksichtigt. Danach erfolgte eine deterministische Auswahl mit festem Seed. Prüfungen ohne Treffer wurden nicht allein wegen ihres Ergebnisses ausgeschlossen.
Die Auswahl verwendet Abschlussereignisse aus dem analytischen Dokumentprüfprozess mit den erforderlichen Ergebnisfeldern. Technische Abschlussmeldungen aus anderen Erfassungspfaden werden nicht damit vermischt. Eine Dokument-ID ist nicht gleichbedeutend mit einer Person oder einer einzigartigen wissenschaftlichen Arbeit: Wird derselbe Text unter einer neuen ID hochgeladen, kann er erneut vorkommen. Die Auswertung bereinigt Dokument-IDs, nicht semantisch identische Texte.
Auch Kapitel, kurze Textausschnitte und Zwischenstände können enthalten sein. Der feste Seed macht die Auswahl bei unverändertem Datenbestand wiederholbar. Später ergänzte oder korrigierte Ereignisse können einen erneuten Abruf verändern; für diesen Report gilt der gespeicherte aggregierte Datenstand vom 5. September 2026. Mediane folgen der in der Auswertung verwendeten diskreten Quantildefinition.
KI-Kennzahlen verwenden nur vorhandene Werte mit abgeschlossenem KI-Erkennungsstatus. Fehlende oder nicht abgeschlossene Werte werden nicht als null gewertet.
| Methodisches Merkmal | Festlegung |
|---|---|
| Zeitraum | 1.–31. August 2026, UTC |
| Stichprobengröße | 250 ausgewählte Prüfungen |
| Auswahleinheit | Dokument-ID; letztes geeignetes abgeschlossenes Ergebnis im Monat |
| Auswahlverfahren | Deterministische Hash-Auswahl mit festem Seed; kein Positivfilter |
| Produktstand | In den ausgewerteten Ereignissen nicht verlässlich dokumentiert. Kein versionsbereinigter Monatsvergleich. |
| Datenstand | Auswertung vom 5. September 2026 |
| Datenquelle | Aggregierte Mimir-Mentor-Produktdaten |
DACH-Kontext, nicht DACH-Repräsentativität
96,0 Prozent der erfassten App-Aufrufe im August 2026 waren Deutschland, Österreich oder der Schweiz zugeordnet. Das ist eine separate Nutzungsstatistik, keine Länderzuordnung der ausgewählten Dokumente. Sie belegt weder Nationalität noch Hochschulstandort; Geo-Zuordnungen können ungenau sein.

| App-Zuordnung | Anteil an erfassten App-Aufrufen |
|---|---|
| Deutschland | 78,9 % |
| Österreich | 12,2 % |
| Schweiz | 4,9 % |
| Andere oder unbekannt | 4,0 % |
Grenzen: Selbst ausgewählte Produktnutzung ist keine repräsentative Hochschulstichprobe. Hinweise hängen unter anderem von Textumfang, Erkennung und Prüfkonfiguration ab. Die Gruppenunterschiede sind keine Kausalaussagen. Monatswerte sollten nur bei bestätigter Vergleichbarkeit von Modulversion, Datenerfassung und Auswahl gegenübergestellt werden.
Empfohlene Quellenangabe
Mimir Mentor (2026): Plagiatsprüfung-Statistik August 2026: Was 250 Premium-Prüfungen zeigen. Aggregierte, dokumentbereinigte Stichprobe von 250 Prüfungen. Datenstand: 5. September 2026. Online verfügbar unter: https://mimir-mentor.com/blog/plagiatspruefung-statistik-august-2026/.
Für Rückfragen zu Zahlen und Methodik nutze den Chat auf der Website oder die Kontaktmöglichkeiten im Impressum.
Wissenschaftliche Formulierungen in Minuten Sekunden
FAQ: Häufige Fragen
Wie hoch ist die Plagiatsquote in der Stichprobe?
Eine Plagiatsquote wurde nicht ermittelt. Die Zahlen beschreiben markierte Quellenähnlichkeiten. Ob ein Plagiat vorliegt, muss im Kontext der Quelle und ihrer Kennzeichnung beurteilt werden.
Was bedeutet der Anteil der Paraphrase-Hinweise?
88,7 % bezieht sich auf 4.947 Hinweise, nicht auf den Anteil plagiierten Textes oder plagiierten Arbeiten.
Warum werden nur Premium-Prüfungen ausgewertet?
Nur die ausgewählte Premium-Prüfung umfasst hier den Quellen- und Ähnlichkeitsabgleich. Basic-Prüfungen werden deshalb nicht als Prüfungen ohne Quellenähnlichkeiten mitgezählt.
Beweisen KI-Werte, dass Paraphrasen durch KI entstanden sind?
Nein. Die getrennten Kennzahlen belegen weder eine Ursache noch die Urheberschaft eines Textes.
Ist ein höherer Wert in einem Fach ein höheres Plagiatsrisiko?
Nein. Umfang, Quellenarbeit und Gruppengröße unterscheiden sich. Die Auswertung liefert kein Fachranking.



